From contrib.de!zack Thu Feb 1 18:09:51 1996 Return-Path: Received: by contrib.de (/\==/\ Smail3.1.25.1 #25.2) id ; Thu, 1 Feb 96 18:09 MET Date: Thu, 1 Feb 96 18:09 MET X-Sender: zack@uropax.contrib.de Message-Id: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable To: vali From: zack@contrib.de (Gereon Schmitz) Subject: Texte Status: RO Huhu Vali, hier sind aktuelle Textbausteine - schau mal, ob du was damit anfangen kannst und mail mir mal Deine. Zuerst ein Text von mir und dann nochmal der aktuelle von Joachim INTERNATIONALE STADT 2. Systembeschreibung 2.1 technische Vorraussetzungen 2.2 Software und Tools Das System Internationale Stadt ist eine Software fuer das WorldWideWeb. Die Tools sind mit dem Ziel programmiert worden, ein hohes Mass an Interaktion zu ermoeglichen und Einsteigern ohne technische Vorkenntnisse die Arbeit in diesem Medium zu erleichtern. Neben der Integration von Internetdiensten wie Mail, News, IRC und ftp entstehen neue Funktionen wie automatische Erstellung von html-Dokumenten, interaktive Hotlist-Verwaltung, Gruppenbildung, Diskussionsforen, Faxservice. Grundsaetzlich stehen diese Tools nur den EinwohnerInnen zur Verfuegung. Die Idee ist, ein selbstorganisierendes System aufzubauen, in dem Inhalte hauptsaechlich von den BenutzerInnen gestaltet werden. 2.2.1 Die EinwohnerInnen Es gibt zwei Wege, EinwohnerIn der Internationalen Stadt zu werden: - als dial-in user mit SLIP/PPP account (29 DM /Monat) - als "virtueller" user (10 DM/Monat). Diese Moeglichkeit steht allen Menschen offen, die irgendwo einen Internet/WWW Zugang haben. Ueber ein Anmeldeformular im Office der IS kann der Einwohner-Status beantragt werden. Es besteht kein Unterschied in den Arbeitsmoeglichkeiten zwischen den beiden Zugangsarten. Alle EinwohnerInnen bekommen automatisch ein public_html Verzeichnis, in dem die persoenlichen html-Dokumente gespeichert werden und entscheiden selber, ob Seiten oeffentlich einsehbar sind oder nur fuer sie selbst ueber Passwort-Abfrage. Pro user koennen bis zu 5 MB Plattenplatz belegt werden. Der Zugang zu den Tools erfolgt ueber den workspace (private area), der ueber eine Passwort-Abfrage erreicht wird. Hier sind alle verfuegberen =46unktionen aufgelistet. (screenshot) Mail Mit einer Passwort-Abfrage kann sich der user auf seinen Mail-Server (POP 3) einloggen und bekommt eine Liste der eingegangenen mail. Briefe koennen gelesen, beantwortet, neu geschrieben oder geloescht werden. So besteht an jedem WWW-Terminal Zugang zur persoenlichen mail, unabhaengig von client-software (Eudora etc) oder Konfiguration. News Jeder user kann sich seine favourite newsgroups zusammenstellen und ueber WWW lesen und posten. User Seiten Im public_html Verzeichnis kann jeder user Seiten ohne besondere Absprache ablegen. Diese Seiten sind entweder nur fuer ihn/sie einsehbar oder oeffentlich zugaenglich. Fuer einige Seiten gibt es "Automaten", die die html-Programmierung uebernehmen, so dass auch user ohne html-kenntnisse eigenen Seiten bekommen koennen. Drei Seiten werden mit diesen scripts erstellt: - ID Seite: eine Art Visitenkarte mit Name, e-mail, Vorlieben und einem link zur Homepage - Homepage: grosses Textfeld, Moeglichkeit zur Einbindung von Bildern. - Private Page: Seite, die spaeter nur ueber Passwort-Abfrage erreichbar ist. Jede html-Datei ist ueber weitere Tools online editierbar, so dass die user sich mit der Sprache vertraut machen und bei fortschreitenden Kenntnissen die Seiten aufwendiger gestalten koennen. Eine Hilfe zur Formetierung von html-Dokumenten steht online zur Verfuegung. Gruppen Mehrere user koennen sich zu einer Gruppe zusammenschliessen, um gemeinsam Projekte in der Internationalen Stadt zu verwirklichen. Auch hier entscheiden die user selber, ob die Seiten oeffentlich einsehbar sind oder nur fuer Mitglieder der Gruppe ueber Passwort- Abfrage. Technisch gesehen bedeutet das, dass die Mitglieder einer Gruppe die gleichen Zugriffsrechte auf die Dateien besitzen, die in der Gruppe entwickelt werden. Die Tools fuer automatische Erstellung und online-Editierung stehen auch hier zur Verfuegung. Hotlist In jedem Themenbereich der Internationalen Stadt gibt es eine Hotlist, die von den EinwohnerInnen erstellt wird. Jeder user, der eine interessante Entdeckung im Netz gemacht hat, kann hier Spuren hinterlassen. Neben dem Link gibt es eine Kurzbeschreibung zum Inhalt der Site und den Namens des Hinweisgebers mit link zur jeweiligen ID-Page, so dass die Spuren zurueckverfolgt werden koennen. 4. Ausblick In Zusammenarbeit mit anderen unabhaengigen Netzwerkbetreibern entstehen Internationale Staedte an verschiedenen Orten. INTERNATIONALE STADT Die ideale Stadt im Internet Projektskizze Berlin, Juni 1995 =A9 Internationale Stadt e.V. 1. Verein Internationale Stadt Der Verein Internationale Stadt wurde im Dezember 1994 gegruendet. Ziel des Vereins ist die Entwicklung des Projekts Internationale Stadt, einer Kommunikationsstruktur im Internet. Mitwirkende sind: * Barbara Aselmeier, * Joachim Blank, * Armin Haase, * Karl Heinz Jeron, * Thomas Kaulmann, * Frank Kunkel, * Gereon Schmitz Allgemein verfolgen wir folgende Aktivitaeten: =B7 den Aufbau eines dezentral, oeffentlich zugaenglichen Archiv-, Dokumentations- und Medienbereiches; =B7 den Aufbau eines oertlichen Rechnernetzes mit Anbindung zu den weltweiten Computernetzen, um Kommunikation und Kulturaustausch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise weltweit zu ermoeglichen; =B7 die Initiierung und Durchfuehrung medienwissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben; =B7 die Entwicklung von Praesentationsformen fuer und Realisierung von Ausstellungen; =B7 die Entwicklung und die Realisierung von Umgangsformen mit interaktiven Medien; =B7 die Zusammenarbeit mit Institutionen und freien Traegern, die in diesem Bereich taetig sind; Verein Internationale Stadt Prinzessinnenstr. 19 - 20 D-10967 Berlin Telefon 030-616 973-0 =46ax: 030-616 09 342 E-mail is@contrib.de World Wide Web http://www.icf.de/ Projektidee "Es kommt bei dieser Architektur nicht auf die Materie an, sondern auf die Organisationsform." (Peter Weibel in "Intelligente Abiente", Wien 1994) Das Projekt Internationale Stadt praesentiert die Stadt als soziales Phaenomen menschlicher Entwicklung im Internet. Die Stadt als Sammelpunkt, Ballungszentrum, Kommunikations- und Informationsmedium mit ihren Dienstleistungsangeboten ist ein gesellschaftliches und universelles Gesamtmedium und verdient daher im Kontext der "Neuen Medien" besondere Aufmerksamkeit. Grundlegender Ausgangspunkt unseres Projekts ist die Transformation verlorengegangener Funktionalitaeten realer Staedte in elektronische Netzwerke. Die Visualisierung von Stadtarchitektur ist in diesem Zusammenhang von geringem Interesse. Die Stadt im Netz wird die reale Stadt nicht ersetzen, sie jedoch ergaenzen, erweitern und veraendern. Ausgangspunkt dieser Vision ist eine Interessensgemeinschaft aus Kuenstlerinitiativen, Wissenschaftlern und anderen Interessierten. Das verbindende Element dieser heterogenen Gruppe besteht in der Erforschung und Nutzung des weltweiten Computernetzwerks Internet. Das Internet mit Millionen Nutzern in einer absolut dezentralen Struktur ist ein ueber Jahre gewachsener sozialer Organismus. Die derzeitige Weiterentwicklung dieses Massenmediums erfaehrt durch gigantische Synergieeffekte der in ihm wohnenden Menschen und Institutionen eine rasante Beschleunigung. Wie in jeder technologischen Neuentdeckung wird selbstverstaendlich das technisch Machbare versucht, der Sinn und Zweck solchen Handelns jedoch oft nicht auf seinen Nutzen fuer den Menschen ueberprueft. Grundlage unserer Initiative im Umfeld einer dezentralen Struktur - sowohl im Netz als auch in der Kollaboration ausserhalb des Netzes - ist das Interesse und die Faehigkeit, technologisch und konzeptionell, in einem soziokulturellen Kontext zu handeln. Die Idee der sozialen Vernetzung durch Technologie ist sicherlich nicht neu, hat aber unter den genannten Voraussetzungen eine vielleicht einmalige Chance, kommunikatives Handeln in elektronischen Netzwerken nicht ausschliesslich monetaeren Zielen zu unterwerfen. Der Mensch steht als aktiv Beteiligter und nicht nur als Verbraucher im Zentrum der Internationalen Stadt. Neue zwischenmenschliche Beziehungen werden durch die Internationale Stadt initiiert und wirken auf den Alltag der realen Stadt. Er findet durch das globale Internet eine bereits vorhandene Infrastruktur vor, die Kommunikation und Informationsaustausch auf internationaler Ebene ermoeglicht. Das System basiert auf der Grundlage des World Wide Web und ist auch fuer ungeuebte Benutzer leicht zu bedienen. Eine Struktur mit digitalen Clubs, Zeitungen, Galerien und vielen anderen Informationsressourcen bildet innerhalb der globalen Welt des Internet eine lokale Ausgangsbasis. Groessere Benutzerkreise werden durch oeffentliche Terminals an unterschiedlichen Orten mit der Internationalen Stadt in Beruehrung kommen und unter minimalen finanziellen und technologischen Voraussetzungen dieses System auch von zuhause nutzen. Bereits jetzt sind die "Clubnetz"-Terminals der Internationalen Stadt ein lebendiger Attraktionspunkt in fuenf Berliner Music-Clubs. Stadtplanung =B7 erleichterter Zugang zum Internet und damit Beteiligung von Menschen, die aus nicht-technischen Erwaegungen an digitaler Kommunikation teilhaben wollen * Verwendung von mindestens zwei Sprachen (deutsch, englisch) * gezielte Einbindung von Initiativen aus dem lokalen Umfeld der NutzerInnen =B7 Bereitstellung von Senatsdaten oder sonstigen Informationen von staatlicher Seite =B7 soziale Vernetzung durch verstaerkten Ausbau von Echtzeit- Kommunikation zwischen den EinwohnerInnen der Internationalen Stadt, anderen digitalen Staedten und dem Internet * Navigationshilfen zur gezielten Informationssuche * Integration aller Internetdienste in die World Wide Web- Oberflaeche der Internationalen Stadt * die Bildung von geschlossenen und offenen Gruppen, die sich ihre Arbeitsumgebung selbst einrichten koennen * oeffentliche Terminals an verschiedenen Orten der Stadt, um vielen Menschen die Teilnahme zu ermoeglichen Die EinwohnerInnen der Internationalen Stadt gestalten ihre eigene Netzumgebung, die fuer andere einsehbar ist. Es entsteht ein sich selbst organisierendes System, in dem Kommunikationsformen und Inhalte durch bidirektionale Interaktion zwischen den BetreiberInnen und NutzerInnen bestimmt werden. Im Unterschied zu anderen Medien werden neue Informationen durch sozialen Austausch entstehen. Besucher aus dem Internet bekommen durch die Internationale Stadt einen authentischen Einblick in die lokalen Befindlichkeiten. Im Idealfall kann diese Vernetzung zu Synergieeffekten fuehren, die eine Verstaerkung von Elementen direkter Demokratie durch elektronische Akteneinsicht und Behoerdentransparenz ermoeglichen. Die Internationale Stadt stellt unter Beruecksichtigung frueherer sozialutopischer Stadtentwuerfe ein funktionales Modell fuer Stadtstruktur dar. Weitere Internationale Staedte sind in Vorbereitung die Internationale Stadt, Bremen ist bereits online. Dabei streben wir auch ausserhalb von Deutschland enge Kooperationen mit =46reenetbetreibern und anderen Stadtprojekten wie "De Digitale Stad" (Amsterdam) u. a. an. Stadtplanung Sozialer Organismus Die Internationale Stadt wird mit der Hilfe von selbstorganisierenden Strukturen realisiert. Planungs- und Entwurfsprozesse konzentrieren sich auf die Organisationform der Stadt. Visualisierungskomponenten sind nicht simulativ, sondern funktionales Navigationselement der Stadt . Als Vorbilder dienen biologische Systeme, die sich aus sich selbst erneuern und keiner zentralen Instanz unterliegen. Basis ist dabei die derzeitige soziokulturelle Struktur des Internets, auf die die Internationale Stadt aufsetzt. Die BetreiberInnen der Internationalen Stadt initiieren Steuerungsfunktionen, die die Organisationsform der Stadt beeinflussen. Das heisst, es werden lediglich Strukturen zur Selbstplanung implementiert. Die EinwohnerInnen sind nicht Konsumenten, sondern sie steuern als aktiv Beteiligte das soziale Gesamtsystem. Abbildungen: Ansteigender Vernet-zungsgrad der NutzerInnen von Internationaler Stadt Die Internationale Stadt wird sich durch jeden Einwohner, allein durch die Tasache, das er Einwohner ist, veraendern. Selbstbestimmte Aktivitaeten der EinwohnerInnen wirken auf die "Athmossphaere" der Stadt. Auch das Nichthandeln wird das Gesamtverhalten der Stadt beeinflussen. Bewohner Bewohner der Stadt koennen Menschen (auch Gruppen und Organisationen), Automaten und Informationsobjekte (Daten: Texte, Bilder, Livesources usw.) sein. Jeder Bewohner wird in der Stadt visuell repraesentiert. Die Gesamtmenge aller Bewohner repraesentiert die Stadt. Die EinwohnerInnen Die NutzerInnen bestimmen das Bild der Stadt. Dabei ist es unerheblich, von wo die NutzerInnen den WWW-Server der Internationalen Stadt aufrufen. Das bedeutet, dass der (reale) Wohnort nicht Berlin sein muss. EinwohnerInnen der Internationalen Stadt koennen alle werden, die am Stadtleben der Internationalen Stadt teilhaben wollen, egal wo sie leben. Die einzige Voraussetzung ist, dass sie einen WWW-Zugang zu einem x-beliebigen Internetknoten haben. EinwohnerInnen Den NutzerInnen stehen innerhalb der Internationalen Stadt oeffentliche, semi-oeffentliche und private Bereiche zur Verfuegung. Das heisst, sie bestimmen selber, welche Information der OEffentlichkeit zugaenglich sein soll und welche nicht. Um diesen Bereich zu oeffnen, muessen sie sich mit ihrer Userkennung einloggen. Privat Der klassische, private Bereich ist die Mailbox. Durch die Integration des e-mail Services ins World Wide Web, koennen die NutzerInnen ihre private Korrespondenz erledigen, ohne die Oberflaeche der Internationalen Stadt zu verlassen. Die private Post kann orts- und clientunabhaengig vom Nutzer bearbeitet werden. Auch der Aufbau von Seiten kann unter Ausschluss der OEffentlichkeit geschehen. Das Anlegen von Tagebuechern, privaten Adresskarteien auf einer WWW-Seite ist damit gewaehrleistet. Semi-oeffentlich - die Bildung von Gruppen Soziale Vernetzung zwischen den EinwohnerInnen der Internationalen Stadt ist eines der wesentlichen Intentionen des Systems. Gruppenfunktionen foerdern die Realisierung gemeinsamer Projekte. Eine Gruppe wird eroeffnet, wenn ein Einwohner andere EinwohnerInnen zur Bildung einer Gruppe einlaedt. Dies geschieht durch einen Eintrag der entsprechenden Usernamen. Nur die bestimmten EinwohnerInnen haben dann Zugang auf den WWW- bereich der Gruppe. Damit wird es EinwohnerInnen ermoeglicht zeit- und ortunabhaengig voneinander an den gleichen Seiten zu arbeiten. Auch hier wird zwischen oeffentlich und privat unterschieden. Die Gruppe bestimmt selber, ob die gemeinsam entwickelten Seiten der OEffentlichkeit zugaenglich gemacht werden oder nicht. OEffentlich Von den NutzerInnen entwickelte WWW-Seiten sind fuer die Netzoeffentlichkeit einsehbar. Kommunikation Kommunikation wird ueberhaupt erst durch vollstaendig bidirektionale Interaktion moeglich. Die Internationale Stadt versteht sich als Modell, bei der kommunikatives Handeln jedes Einwohners im Gesamtkontext zu seiner sozialen Umgebung steht. Neben den Informationsangeboten der BetreiberInnen werden neue Informationsressourcen durch Kommunikation der NutzerInnen generiert. Insbesonders die Echtzeitkommunikation, wie man Sie vom Internet Relay Chat (IRC) kennt, wird nach und nach an verschiedenen Punkten in die Oberflaeche der Internationalen Stadt integriert. Die Integration des IRC in das WWW ist bereits realisiert. Verweise Neben den klassischen Informationsangeboten der Internationalen Stadt, kann jeder Einwohner seine "Hotlists" bzw. "Bookmarks" gegenueber der Netzoeffentlichkeit transparent machen. Die Hotlists koennen dabei vorhandenen Rubriken (z.B. Kultur) zugeordnet werden. Dabei bestimmen die EinwohnerInnen selber, ob ein Link oeffentlich zugaenglich oder privat sein soll. In beiden Faellen entstehen client-unabhaengige Hotlists. Navigation Die Sichtweise auf die Stadt ist mehrdimensional. Ein UEbersichtsplan umfasst die Zusammenfassung aller lokalen Standpunkte, d.h. das Verhalten des gesamten Systems ist auf einen Blick sichtbar. Komplexe Verbindungen zwischen ueberlappenden Themenbereichen werden dadurch transparent. Durch das Anwaehlen lokaler Standpunkte werden "weite Wege" abgekuerzt. Man erreicht direkt den ausgewaehlten Themenbereich. Zentrum Zentrum der Internationalen Stadt ist das Aktivitaetsmuster, dass ihre EinwohnerInnen initiieren. Lokal und global In der realen Welt existierende, topologische Bezugspunkte werden in die ortlose Netzwelt uebersetzt. Wesentlich ist daher der Kontext einer Information, aus der sie stammt, auf welchem Rechner sie sich befindet, ist nicht wichtig. Wichtig ist die Information ueber die Information. D.h. man erfaehrt lediglich, dass es sie gibt und wo sie im Netz zu finden ist. Das dezentrale Netz ist global, die Informationsressourcen stammen jedoch immer von Menschen, die entweder topologischen Punkten wie Staedten oder =46orschungsinstitutionen, deren Kommunikationsinhalte ortunabhaengig sind, zugordnet werden koennen. In naher Zukunft existieren an verschiedenen Orten Internationale Staedte, die ihren lokalen realweltlichen Bezug, also ihr soziokulturelles Umfeld beruecksichtigen und damit lokalbezogene Information bereitstellen, sowie im Wechselverhaeltnis mit anderen digitalen oder internationalen Staedten einen globalen Austausch an Information und Kommunikation anstreben. Lokale Information wird damit auch global verfuegbar gemacht. Lokale Information Ein Schwerpunkt des Informationsangebots der Internationalen Stadt ist die Bereitstellung berlinspezifischer Daten in den Bereichen a. Kultur (Kunst, Medien) b. Soziales c. Politisches d. Umwelt u.a. Darueberhinaus gibt es den "Market"-Bereich mit Dienstleistungs- und Serviceangeboten Berliner Unternehmen. =A9 Internationale Stadt